Die Suchmaschinen crawlen (absuchen) mit sogenannten Spidern (die Technologie, die absucht) eine Webseite nach unzähligen Kriterien. Dabei veröffentlicht keine Suchmaschinen die genauen Logarithmen, mit denen sie absucht.
Viele wichtige Kriterien sind jedoch mittlerweile bekannt.
Einige wichtige haben wir Ihnen hier zusammengestellt:
- Der Webseitentitel (title) - dem Titel wird ein hoher Stellenwert beigemessen. Nehmen Sie sich die Zeit und geben Sie Ihrer Webseite einen Namen. Es gibt nach wie vor unzählige Webseiten (ca. 110 Millionen!!!), die unter dem Suchbegriff "untitled" gefunden werden.
- Die Webseitenbeschreibung (description) - eine gute Beschreibung weckt Interesse. Bei einem Suchmaschinenergebnis werden Seitentitel und Beschreibung eingeblendet. Hier entscheidet der User zum ersten Mal, ob er Ihre Webseite überhaupt besuchen möchte.
- Die Schlüsselbegriffe (keywords) - Hier sind sich die Experten uneins, ob sie für das Ranking überhaupt eine Rolle spielen, schaden können sie jedoch nicht, und Gedanken über die Suchbegriffe, unter denen Sie gefunden werden wollen, müssen Sie sich sowieso machen. Diese Suchbegriffe sollten auch möglichst oft im Text stehen, denn dort liegt die Hauptgewichtung der Suchmaschinen, dem Text (content).
Viele Webseiten arbeiten mit animierten Grafiken oder Flash-Animationen, in denen sie Ihre Überschriften darstellen, oder arbeiten einfach mit fettgedruckten Buchstaben. Wichtig für Suchmaschinen sind aber die regulären Überschriftenformate, H1, H2, usw.
Gut ist es, wenn man möglichst viele Links hat, die auf Ihre Webseite verweisen. Je mehr Links auf Sie zeigen, für desto wichtiger halten Suchmaschinen Ihre Webseite. Besonders hoch werden Links von Seiten bewertet, die inhaltlich Ihrer Webseite nahe stehen.
Bilder können von Suchmaschinen nicht gelesen werden, denn sie sind kein Text. Geben Sie daher Ihren Bildern einen Text, den sogenannten Alternativtext (alt). Dies ermöglicht zudem auch Modemnutzern schon einen Überblick über die noch zu ladenden Elemente der Webseite.
Reine flashanimierte Seiten sind für Suchmaschinen nicht auswertbar. Bieten Sie daher eine zweite, nicht-flashanimierte Variante an, die von den Spidern gecrawlt werden kann. Oder nutzen Sie Flash als Bonus, setzen Sie ihn gezielt und akzentuiert ein, verbinden Sie Textelemente mit den Flash-Animationen, so werden Sie den Usern gerecht, denen die optischen Möglichkeiten von Flash gefallen, und bedienen gleichzeitig die Suchmaschinen mit Content.
Hier gelten die gleichen Hinweise wie zu Punkt 5. Man sollte den Spagat zwischen Suchmaschinenoptimierung und optischen Reizen versuchen.
Wer in den Suchmaschinen nicht gefunden wird, den gibt es nicht im Internet, denn statistisch zählen nur die ersten 30 Einträge in den Suchmaschinen.